Die AOKs werden vom AOK-Bundesverband als Spitzenverband im Sinne des Fünften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB V) vertreten. Der Bundesverband hat seinen Sitz in Berlin in der Rosenthaler Str. 31. Bis Oktober 2008 war der Bundesverband in Bonn angesiedelt. Der AOK-Bundesverband gibt u.a. monatlich das Magazin „G+G“ (Gesundheit und Gesellschaft) heraus. Dr. Hans Jürgen Ahrens ist zum 31. Dezember 2008 aus dem Amt des Vorstandsvorsitzenden ausgeschieden, sein Nachfolger ist Dr. Herbert Reichelt. Alternierende Vorsitzende des Aufsichtsrates des AOK-Bundesverbandes sind Dr. Volker Hansen (Arbeitgebervetreter) und Fritz Schösser (Versichertenvertreter).
Der AOK-Bundesverband war vor dem 1. Januar 2009 eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und wurde durch das GKV-WSG zum 1. Januar 2009 in eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) umgewandelt. Die hoheitlichen Aufgaben, die der AOK-Bundesverband bislang wahrgenommen hat, werden seit dem 1. Juli 2008 vom neu gegründeten GKV-Spitzenverband wahrgenommen.
2006 haben die AOKs 54,3 Mrd. Euro für Leistungen ausgegeben. Umgerechnet auf das einzelne Mitglied entspricht dies 2.993 EUR. Die Behandlung im Krankenhaus war auch 2006 mit rund 20,6 Mrd. Euro der größte Ausgabenposten.
2007/2008 verzeichnete der Bundesverband für alle AOKs eine Gesamtzahl von 24.490.589 Versicherten, was 35,2% der Gesetzlich Krankenversicherten ausmachte. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf 60,3 Mrd EUR, wovon die Beitragseinnahmen 44,2 Mrd EUR ausmachten. Dem gegenüber leisteten alle AOKs eine Gesamtsumme an 55,5 Mrd EUR für Leistungsausgaben. Somit erhöhte sich der Anteil an Ausgaben pro Mitglied auf 3.109 EUR.